Berufsaufstiegschancen nehmen zu

Menschen freuen sich
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Rund elf Prozent aller Fachkräfte mit dualer Berufsausbildung üben eine Tätigkeit aus, für die eigentlich ein höherer Abschluss notwendig wäre.

Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer Report des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). So kann es zum Beispiel vorkommen, dass ein Kaufmann als Filialleiter tätig ist oder eine Kfz-Mechatronikerin als Produktionsleiterin. Der Studie zufolge hängt der Aufstieg ohne höherwertigen Abschluss von Geschlecht und gewähltem Beruf ab: Dabei ist die Wahrscheinlichkeit für einen Karriereschub für Männer (13,2 Prozent) fast doppelt so hoch wie für Frauen (7 Prozent).

Am häufigsten erreichen Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer eine höhere Position, wenn sie im IT- und naturwissenschaftlichen Sektor (23,6 Prozent), in fertigungstechnischen Berufen (13,6 Prozent) oder im kaufmännischen Bereich (11,7 Prozent) tätig sind. Übernehmen Fachkräfte mit Berufsausbildung größere Verantwortung und komplexere Aufgaben, hat das für sie auch finanzielle Vorteile: Laut Bundesinstitut erzielen sie ein Einkommensplus von rund 23 Prozent.

Die aktuelle Analyse basiert auf den Daten einer repräsentativen Befragung, die das BIBB und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 2018 zusammen durchgeführt haben. Für die Umfrage haben die Forschenden rund 20.000 Erwerbstätige in ganz Deutschland befragt.

BIBB-Report: Beruflicher Aufstieg durch überwertige Erwerbstätigkeit – Männer und Frauen mit dualer Ausbildung im Vergleich (PDF, 0,5 MB)

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