Weniger Unfälle am Arbeitsplatz

Weniger Unfälle am Arbeitsplatz (© FotoAndalucia – Adobe Stock)
© FotoAndalucia – Adobe Stock

Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (iwd) sind Unfälle am Arbeitsplatz, trotz hoher Erwerbstätigenquote, in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.

Laut dem Institut der deutschen Wirtschaft (iwd) sind Unfälle am Arbeitsplatz, trotz hoher Erwerbstätigenquote, in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen. In den Jahren zwischen 2003 und 2007 wurden jährlich etwa 840.000 Arbeitsunfälle gemeldet. Zwischen 2013 und 2017 waren es im Schnitt nur noch 794.000. Dies entspricht einem Rückgang von knapp 5,5 Prozent. In Relation zur Zahl der Beschäftigten wird dies noch deutlicher: die meldepflichtigen Arbeitsunfälle pro 1.000 Vollzeitarbeitnehmer betrugen 2002 noch 35,6. 2017 wurden nur noch 22,5 Unfälle gemeldet. Dies ist eine Abnahme von über 36 Prozent, also mehr als einem Drittel.

Gleichzeitig ist auch die Zahl an gezahlten Unfallrenten gesunken. 2017 wurden hier 15.000 neue Fälle aufgenommen. Im Vergleich zu 2010 sind dies 17 Prozent weniger, im Vergleich zum Anfang diesen Jahrhunderts ist die Anzahl sogar um 50 Prozent gefallen.

Das Institut der deutschen Wirtschaft (iwd) sieht die Gründe für diese positive Entwicklung einerseits in verbesserten technischen Verfahren, die die Gefährdung durch Maschinen gesenkt hätten. Andererseits hoben Sie die zahlreichen Kontroll- und Präventionsleistungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger hervor. Zudem habe die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA) das Thema Arbeitssicherheit stärker in das Bewusstsein von Arbeitnehmern gerückt. Dadurch hätten mehr Menschen an entsprechenden Weiterbildungen teilgenommen. 2017 waren dies über 2,3 Millionen, das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr.

Institut der deutschen Wirtschaft: Zahl der Unfälle am Arbeitsplatz sinkt

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: