DEKRA Akademie präsentiert HCEU-Ergebnisse in Berlin

Pfleger mit älterem Herrn, © Kzenon - Fotolia
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Die DEKRA Akademie hat auf dem 3. Zukunftskongress Migration & Integration im September die aktuellen Ergebnisse des Projektes HealthCare Europe (HCEU) vorgestellt.

Ziel des Vorhabens ist es, Kompetenzprofile für Pflegekräfte zu entwickeln, die die tatsächlichen Arbeitsprozesse in der Praxis widerspiegeln. Sie sollen anschließend als Basis dienen, um Qualifikationen objektiv miteinander zu vergleichen und informell erworbene Kompetenzen – beispielsweise bei Berufsanerkennungsverfahren von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund – transparenter zu machen. Auf dem Zukunftskongress, der am 14. und 15. September in Berlin stattgefunden hat, konnten die Teilnehmer die bisherigen Ergebnisse in einem Workshop validieren. Ausgerichtet haben ihn die DEKRA Akademie, die das Projekt koordiniert, und die Bertelsmann Stiftung.

Bei diesem Anlass haben die Projektverantwortlichen verschiedene Instrumente vorgestellt, deren Zweck es ist, frühere Lernprozesse zu identifizieren, zu dokumentieren und zu bewerten. Dazu zählt auch die Kompetenzentwicklungsmatrix HCEU, die sich für Bewertungs- und Zertifizierungsprozesse in ganz Europa nutzen lässt. Eine junge Krankenschwester aus Albanien, die mittels des DEKRA Expert-Migration-Programms das Anerkennungsverfahren durchlaufen hat und nun an der Charité in Berlin arbeitet, hat dem Publikum zudem erklärt, in welcher Form „HCEU“ in ihrem Fall zum Einsatz gekommen ist.

Das Vorhaben HealthCareEurope ist im September 2015 gestartet und endet im August 2018. Es ist Bestandteil einer transdisziplinären Partnerschaft unter der Leitung der DEKRA Akademie. Der Zukunftskongress Migration & Integration beschäftigt sich mit der aktuellen Flüchtlingssituation und den Folgen dieser für Kommunen, Ländern und Bund. Hierbei dient er als neutrale Plattform, die einen lösungsorientierten Erfahrungsaustausch und eine verbesserte Kommunikation mit Vertretern aus der Politik ermöglichen soll. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem praktische Fragen, die sich auf drei Handlungsfelder erstrecken: den ordnungspolitischen Rahmen, das Integrationsmanagement und die Zivilgesellschaft. Jedes der drei Felder dient als Rahmen für verschiedene Diskussionen zu tagesaktuellen Flüchtlingsfragen.

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