Neues Onlineportal gibt Auskunft über Meisterprüfungen

Kfz-Meister in der Werkstatt, © georgerudy - Fotolia
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Wer welche Meisterabschlüsse anbietet, können Interessierte nun in einer Online-Datenbank des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) einsehen.

Dieser hat in Kooperation mit den 53 Handwerkskammern eine genaue Übersicht darüber erstellt, welche Meisterprüfungsausschüsse mit welchem Angebot wo ansässig sind. Abgedeckt sind auf diesem Weg alle Aufstiegsqualifizierungen im Handwerk und in handwerksähnlichen Branchen. Die Auswahl reicht dabei von eher wenig bekannten Varianten, beispielsweise im Bereich Chirurgiemechanik, bis hin zur klassischen Prüfung zum Industriemeister Elektrotechnik. Angaben zu den jeweils zuständigen Ansprechpartnern vor Ort finden sich dort ebenfalls.

Derzeit erhalten jährlich rund 20.000 Menschen den Meisterbrief. Die hierfür notwendige Abschlussprüfung bei der Industrie und Handelskammer (IHK) ist bundesweit einheitlich geregelt und in der gesamten EU anerkannt. Um sie zu bestehen, empfiehlt sich der Besuch einer Fortbildung bei einer anerkannten Meisterschule. Anschließend erwarten die Absolventen Positionen als Fach- und Führungskräfte. Sie können sich zudem selbstständig machen und eigene Lehrlinge ausbilden. Da der Abschluss darüber hinaus dem universitären Bachelor gleichgesetzt ist, lässt sich mit ihm auch ohne Abitur ein beliebiges Hochschulstudium aufnehmen.

ZDH: Meisterprüfungsausschüsse

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