Ausbildungsförderung in der Seeschifffahrt verlängert

Ausbildungsförderung in der Seeschifffahrt verlängert (© Photocreo Bednarek – Adobe Stock)
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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat bekanntgegeben, dass die Ausbildungsförderung in der Seeschifffahrt bis Ende 2022 verlängert wird.

Mit der verlängerten Ausbildungsförderung sollen der Erhalt des maritimen Know-hows und die Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit von Schifffahrtsunternehmen in Deutschland gewährleistet werden. Wie das BSH mitteilt, liegt das Gesamtfördervolumen bei vier bis fünf Millionen Euro pro Jahr. Ein besetzter Ausbildungsplatz wird dabei für Schiffsmechaniker/innen mit 32.000 Euro, für nautische Offiziersassistenten/innen mit 16.000 Euro und für technische Offiziersassistenten/innen mit 21.000 Euro bezuschusst. Eine Förderlücke entstehe aufgrund des nahtlosen Anschlusses der neuen Förderrichtlinie an die bestehende nicht.

Das zweistufige Antragsverfahren aus Sammel- und Einzelantrag bleibt unverändert bestehen. Demnach müssen alle Antragssteller (Reeder gemäß § 4 Seearbeitsgesetz) die Zuschüsse vor Abschluss der Ausbildungsverträge für die geplante Anzahl an Ausbildungsplätzen mit dem Sammelantrag beantragen. Erst nach dem positiven Bescheid über die grundsätzliche Förderfähigkeit dürfen einzelne Ausbildungsverträge geschlossen werden. Um zu garantieren, dass die Anträge rechtzeitig bearbeitet werden können, empfiehlt das BSH die Anträge möglichst früh zu stellen.

Presseinformation des BSH zur verlängerten Ausbildungsförderung

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