Bildschirmarbeit: Chancen und Risiken

Bildschirmarbeit
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Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt und verschafft Erwerbstätigen neue Möglichkeiten.

In einer aktuellen Umfrage hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) knapp 20 000 Beschäftigte aller Berufsgruppen zu ihrer Verwendung von Computern im Arbeitsalltag befragt. Die Spitzenplätze nehmen dabei Verwaltungs- und Büroberufe ein (96 Prozent), das Mittelfeld bilden kaufmännische Tätigkeiten (75 Prozent) und der Dienstleistungssektor (61 Prozent). Aber auch in Berufen, in denen Computer bisher eine untergeordnete Rolle am Arbeitsplatz gespielt haben, wie zum Beispiel im Verkehrs- und Bauwesen, geben 38 bzw. 20 Prozent der Befragten an, dass sie immer häufiger Rechner einsetzen.

Insgesamt ist der Gebrauch von Computern in der Arbeitswelt seit 2006 kontinuierlich gestiegen. Der größte Anstieg (21 auf 33 Prozent) betrifft die Land-, Tier und Forstwirtschaft sowie den Gartenbau. Der Großteil aller Beschäftigten (77 Prozent) gibt an, dass Bildschirmarbeit eher selten monoton ist, selbstbestimmtes Arbeiten ermöglicht und eigene Entscheidungen zulässt. Darüber hinaus sind Angestellte, die im Arbeitsalltag häufig Computer einsetzen, öfter mit dem eigenen Einkommen zufrieden (75 Prozent) als Mitarbeiter, die ohne PC arbeiten (63 Prozent).

Als Risiken von Bildschirmarbeit nennen die Befragten körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen (36 Prozent) oder Überlastung der Augen (22 Prozent). Dagegen sind, so die Umfrage, eher computerferne Berufsgruppen von den Risiken, die von der Digitalisierung ausgehen und damit von der Notwendigkeit, die eigenen Kompetenzen zu erweitern und neue zu erwerben, betroffen.

BB/BAuA-Faktenblatt 25 zur beruflichen Computernutzung (PDF, 80 Kb)

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