Türkische Delegation besucht DEKRA CNC-Ausbildungsstätte

Mitglied der türkischen Delegation testet Virtual-Reality-Brille, © DEKRA
© DEKRA

Kompetenzen für Industrie 4.0 standen im Mittelpunkt des Besuchs einer türkischen Delegation vom 15. bis zum 22. Mai bei dem Projekt „Smart Comet“.

Für das Vorhaben kooperiert der türkische Metallarbeitgeberverband unter anderem auch mit dem Fraunhofer Institut und der DEKRA Akademie. Ziel ist es, die für eine digitalisierte Industrie notwendigen Kompetenzen festzustellen und zu fördern. Hierzu entwickeln die Projektbeteiligten ein Kompetenzmanagementsystem für türkische Unternehmen der Metallbranche und Berufsschulen. Ergänzt wird das Konzept durch passgenaue Schulungen und Weiterbildungen, die Beschäftigten die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln sollen. Aber auch Workshops und Informationsreisen nach Deutschland, Frankreich oder auch Spanien gehören zum Konzept. Eine solche haben die Projektverantwortlichen aus der Türkei nun genutzt, um den Kooperationspartnern in Deutschland einen Besuch abzustatten.

Dabei wollte die Delegation insbesondere in Erfahrung bringen, welche Herausforderungen auf Ausbilder in der Metallindustrie zukünftig zukommen und welche passenden Qualifizierungsangebote es hierfür gibt. Das Programm setzte sich daher aus Fachvorträgen und verschiedenen Betriebsbesuchen zusammen. Unter anderem nutzten die türkischen Gäste die Gelegenheit, sich die moderne CNC-Ausbildung der DEKRA Akademie in Stuttgart anzusehen. Aber auch das Future Worklab des Fraunhofer Instituts IAO, die „Fabrik der Zukunft“ bei Festo im Werk Scharnhausen und die Arbeitgeberorganisation Südwestmetall waren Teil der Reiseplanung.

Zielgruppe von „Smart Comet“ sind Führungskräfte, Arbeitnehmer, Berufsschullehrer, Ausbilder und Azubis. Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre. Gefördert wird das Vorhaben zu einem Teil von der Europäischen Union.

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