Leitlinie zur Asbesterkundung veröffentlicht

Leitlinie zur Asbesterkundung veröffentlicht (© Image’in – Adobe Stock)
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Um Arbeiten in potenziell asbestbelasteten Gebäuden besser planen zu können, hat die BAuA nun eine Leitlinie veröffentlicht.

Bereits seit dem 31. Oktober 1993 ist der Einsatz von Asbest in Deutschland verboten. Trotzdem kommen Hausbesitzer und Handwerker immer noch mit dem Stoff in Berührung, zum Beispiel bei Sanierungs- oder Abrissarbeiten. Vielen Menschen sei dabei nicht bekannt, dass Asbest auch in Putzen, Spachtelmassen und bauchemischen Stoffen enthalten sein kann, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mitteilt. Sie hat daher eine Leitlinie veröffentlicht, die die typischen Anwendungsgebiete und Einsatzorte der gefährlichen Fasern aufzeigt. Darin enthalten sind außerdem Empfehlungen, was zu tun ist, wenn in einem Gebäude Asbest vermutet wird. Dadurch sollen sich Arbeiten in und an solchen Gebäuden besser planen und vorbereiten lassen.

Von zentraler Bedeutung sei ein schrittweises Vorgehen bei der Asbesterkundung. Zunächst müsse das Alter des Gebäudes ermittelt werden. Dann sollte berücksichtigt werden, welche Tätigkeiten geplant sind, in welchem Umfang in Bauteile eingegriffen wird und schließlich welche konkreten Bauteile betroffen sind. Anhand eines Diagramms ließen sich dann die notwendigen Maßnahmen ableiten.

Die Leitlinie entstand als Teil einer Kooperation der BAuA, dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Interessierte können sie hier herunterladen: Leitlinie für die Asbesterkundung zur Vorbereitung von Arbeiten in und an älteren Gebäuden.

Pressemitteilung der BAuA

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