Cyberattacken: Unternehmen kämpfen mit Sicherheitslücken

Hacker an Laptop
© Tomasz Zajda - Fotolia

Eine Umfrage des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ergeben, dass 2018 jeder dritte Betrieb Opfer eines Cyberangriffs war.

Laut der Erhebung zur Cybersicherheit in deutschen Betrieben sehen drei Viertel der Befragten Attacken aus dem Netz als ernstzunehmende Gefahr an. So haben die Hackerangriffe oftmals gravierende Folgen: Knapp 90 Prozent der Betroffenen geben an, dass Angreifer über das Internet Betriebsstörungen- oder ausfälle verursacht haben. Für 65 Prozent sind damit weitere Kosten verbunden gewesen. In 22 Prozent der Fälle hat sogar die Reputation der Firma Schaden genommen. Häufigstes Mittel für Kriminelle ist hierbei sogenannte „Malware“, die sie im Anhang oder als Link in einer Email verstecken.

Vor diesem Hintergrund sind rund 90 Prozent der Befragten der Meinung, dass mit der Digitalisierung die Angriffsfläche für Bedrohungen aus dem World Wide Web wächst. Gleichzeitig bewerten jedoch nur knapp 30 Prozent eine ausgebaute Sicherheitsarchitektur als Wettbewerbsvorteil und 60 Prozent sehen in ihr gar keinen Mehrwert.

Seit 2014 bewertet das BSI mit der Studie jährlich das Gefährdungspotential, das von Cyberangriffen ausgeht. Darüber hinaus untersucht das Bundesamt, welche Schutzmaßnahmen Unternehmen ergreifen, um die Attacken abzuwehren. Die Untersuchung enthält zudem eine Auswahl verschiedener Präventionsmaßnahmen. Als Datenbasis für die Analyse dient eine öffentlichen Online-Umfrage, die das BSI zwischen Februar und März 2019 durchgeführt hat. Insgesamt haben rund 1.000 Unternehmen, Behörden und andere Institutionen daran teilgenommen.

Cybersicherheitsumfrage: Risiken und Schutzmaßnahmen in Unternehmen (PDF, 251 KB)

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