Löhne von Altenpflegefachkräften gestiegen

Löhne von Altenpflegefachkräften deutlich gestiegen (© TheCreativeBrigade – stock.adobe.com)
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Wie aus dem Entgeltatlas 2019 der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, sind die Entgelte von Altenpflegefachkräften im letzten Jahr gestiegen.

Der durchschnittliche Bruttolohn vollzeitbeschäftigter Altenpflegefachkräfte ist demnach im Vergleich zu 2018 um über 5 Prozent gestiegen. Während das Monatsgehalt 2018 im Mittel noch bei knapp 2.900 Euro lag, wurde im vergangenen Jahr die 3.000 Euro-Marke geknackt. Dass es sich bei dem Zuwachs nicht um eine einmalige Entwicklung handelt, zeigt ein Blick auf die Zahlen der letzten fünf Jahre. Seit 2015 stieg das Durchschnittsgehalt von Altenpflegefachkräften nämlich um insgesamt rund 18,5 Prozent. Der Zuwachs in der Altenpflege liegt damit im Mittel deutlich höher als der bundesweite Lohnzuwachs mit etwas mehr als 10 Prozent.

Rainer Brüderle, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), zeigte sich erfreut über die Lohnentwicklung und blickt optimistisch in die Zukunft: „Von 2018 auf 2019 haben wir das größte Lohnplus in der Altenpflege in den letzten fünf Jahren erlebt. Der Wettbewerb sorgt für höhere Löhne in der Altenpflege. Ich gehe davon aus, dass sich diese Entwicklung von 2019 auf 2020 fortsetzen wird.“

Am meisten verdienten Altenpflegefachkräfte 2019 in Baden-Württemberg und Bayern mit im Schnitt 3.326 bzw. 3.217 Euro. Deutlich unter dem Bundesdurchschnitt lagen hingegen Sachsen-Anhalt und Sachsen mit jeweils rund 2.550 Euro. In diesen beiden Bundesländern ist das Durchschnittsentgelt allerdings seit 2015 um über 30 Prozent gestiegen.

Pressemitteilung bpa Arbeiterverband

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