Digitale Lösungen für bessere Patientenversorgung

©megaflopp – fotolia.com
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Die Bundesregierung will die Digitalisierung im Gesundheitswesen fördern, denn so können Patienten noch besser und individueller versorgt werden.

Unter dem Motto „vernetzt besser leben“ präsentierten auf dem diesjährigen Digital-Gipfel in Ludwigshafen Forschungsministerin Johanna Wanka und Gesundheitsminister Hermann Gröhe weitere konkrete Maßnahmen zur Digitalisierung im Gesundheitswesen. In diesen Bereich gehört beispielsweise der auf dem Gipfel vorgestellte „intelligente Operationssaal“. Mithilfe digitaler Software und Kameras wird hierbei der Arzt beim Operationsprozess unterstützt. Ziel ist es, den Chirurgen von allen Nebentätigkeiten zu befreien, sodass er sich voll auf seine Arbeit konzentrieren kann.

Wanka erklärte zudem, dass mithilfe der Digitalisierung eine Medizin Realität werden könne, die ganz auf den einzelnen Patienten zugeschnitten ist. Die großen Datenmengen, die bei der digitalisierten Medizin anfallen, könnten helfen, Krankheiten besser zu verstehen und zu behandeln. Ziel sei ein lernendes, digital vernetztes Gesundheitssystem, in dem stets die richtige Person die richtige Information zur richtigen Zeit hat.

Zu den geplanten Maßnahmen der Regierung zählt unter anderem die Einrichtung der Dialog-Plattform „Digitale Gesundheit“. Damit soll gemeinsam mit allen Verantwortlichen aus Gesundheitsversorgung, Wissenschaft und Wirtschaft die Nutzung von Technologien zur Bereitstellung und Auswertung großer Datenmengen (Big-Data) für die Patientenversorgung vorangetrieben werden. Weiterhin soll die Einführung von elektronischen Patientenakten forciert werden. Diese sollen helfen, die Forschung und Versorgung im Interesse der Patienten weiter zu verbessern. Es sollen aber auch Projekte gefördert werden, die helfen, zum Beispiel bei der Behandlung von Krebserkrankungen weitere Durchbrüche zu erzielen.

Digitalisierung im Gesundheitswesen


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