Das Elektroauto nimmt Fahrt auf.

Elektroauto wird betankt, © jozsitoeroe - Fotolia
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Die Zahl der Elektro-Pkw-Neuzulassungen stieg im Mai dieses Jahres um 178 Prozent und überholt damit die Wachstumsrate des Pkw-Gesamtmarktes.

Laut einer Pressemitteilung des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) stieg die Zahl der Elektro-Pkw-Neuzulassungen in Deutschland im Mai auf 3.846 Fahrzeuge an. Dies bedeutet eine um das Vierzehnfache höhere Wachstumsrate als der Pkw-Gesamtmarkt im Mai erzielte. Insgesamt bekamen in diesem Jahr bis Ende Mai 17.763 Elektro-Fahrzeuge ihre Zulassung – mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum. Besonders Plug-in-Hybride sowie rein batterieelektrisch angetriebene Pkw haben für dieses hohe Wachstum gesorgt.

Grund dafür ist sicherlich der Umweltbonus, mit dem die Bundesregierung seit Juli 2016 den Kauf von Elektrofahrzeugen fördert: Bis zu 4.000 Euro Prämie können Käufer für den Umstieg auf Elektroautos erhalten. Nicht nur Firmen, sondern vermehrt auch Privathaushalte nutzten bis Mai diesen Anreiz: Die Zahl der Neuzulassungen im privaten Bereich erhöhte sich auf 29 Prozent. Der Anteil der elektrobetriebenen Firmenwagen führt diese Statistik mit 31 Prozent derzeit noch an.

Für die deutschen Automobilkonzerne haben sich die Elektrofahrzeuge bereits jetzt schon gelohnt: „Mit einem Marktanteil von 60 Prozent sind die deutschen Konzernmarken gut unterwegs“, so Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Aus seiner Sicht zeigen die Wachstumsraten, dass die neuen Modelle mit ihren größeren Reichweiten bei den Kunden gut ankommen.

Vom Ziel der Bundesregierung, den Anteil der Elektrofahrzeuge bis 2020 auf eine Million Elektrofahrzeuge zu steigern, sind solche Zulassungszahlen allerdings noch weit entfernt.

VDA: Elektromobilität

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