DIHK: Fachkräftemangel spitzt sich zu

Weibliche Fachkraft
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Dem neuen Arbeitsmarktreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) zufolge können 49 Prozent aller Betriebe offene Stellen längerfristig nicht besetzen.

Als Hauptgrund für die schwierige Stellenbesetzung nennen viele Unternehmer fehlende Bewerber, wobei der Mangel im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um zwei Prozent gestiegen ist. Zu diesem Ergebnis kommt die Umfrage des DIHK mit dem Titel „Fachkräfteengpässe groß – trotz schwächerer Konjunktur". Für die Studie haben die Verantwortlichen insgesamt 23.000 Unternehmen befragt.

Laut des Reports sucht jeder zweite Betrieb mit Besetzungsschwierigkeiten (49 Prozent) nach Fachkräften mit dualer Berufsausbildung. An zweiter Stelle stehen Fachwirte und Meister, die bei 38 Prozent aller Firmen mit Personalengpässen gefragt sind. Knapp ein Drittel (30 Prozent) aller Unternehmen würde sogar Personen ohne Berufsabschluss einstellen.

Besonders betroffen sind die Technikbranche und der Pflegesektor. So benötigen viele Betriebe Fachkräfte für den Maschinenbau (73 Prozent), die Metallerzeugung und -bearbeitung (58 Prozent) sowie das Ausbaugewerbe (66 Prozent). Aber auch in der Pflege bleiben viele Arbeitsplätze unbesetzt (71 Prozent).

Neu ist, dass mittlerweile nicht nur kleine und mittelständische Betriebe Probleme haben, passendes Personal zu finden: Weit mehr als die Hälfte aller Großunternehmen (59 Prozent) haben angegeben, dass sich die Personalsuche zunehmend schwierig gestaltet.

DIHK Arbeitsmarktreport 2019

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