Neue Förderung für E-Lastenfahrräder und Mikro-Depots

Neue Förderung für E-Lastenfahrräder und Mikro-Depots  (© Stephan – stock.adobe.com)
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Ab dem 1. März 2021 fördert das BMU E-Lastenfahrräder und Mikro-Depots, um den innerstädtischen Verkehr zu reduzieren und damit die Luftqualität zu verbessern.

Der Verkehr in deutschen Innenstädten hat in den letzten Jahren besonders durch den wachsenden Onlinehandel stark zugenommen. Um Unternehmen einen Umstieg auf klimafreundlichere Logistikformen zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) nun eine neue Förderrichtlinie ins Leben gerufen.


Förderung von E-Lastenfahrrädern

Klassische Lieferfahrzeuge würden nicht nur Abgase ausstoßen, sondern blockieren auch oft Geh- und Radwege. Als schadstoffarme Alternative, die auch für weniger Verkehrsstörungen sorgen soll, fördert das BMU nun E-Lastenfahrräder und Lastenanhänger mit elektrischer Antriebsunterstützung. Neben Logistikfirmen können auch Unternehmen aus Industrie, Handel, Gewerbe, dem Dienstleistungssektor sowie dem kommunalen Bereich einen Antrag stellen. Dadurch profitieren beispielsweise auch Handwerker (m/w/d) oder Hebammen (m/w/d), die ihre Ausrüstung immer dabeihaben müssen, von den Lastenrädern.


Förderung von Mikro-Depots

Das BMU fördert zudem Mikro-Depots. Sie sollen für die Zwischenlagerung und den Umschlag auf Lastenfahrräder genutzt werden. Eine Förderung kann für den Bau solcher Depots, die Umgestaltung von bestehender Infrastruktur und dafür relevante Arbeitsschutzmaßnahmen beantragt werden. Informationen zu der Antragsstellung finden Interessierte auf der Website des BMU.


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Pressemitteilung des BMU

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