Studie zur lernförderlichen Arbeitsgestaltung präsentiert

Studie zur lernförderlichen Arbeitsgestaltung präsentiert (© fizkes – Adobe Stock)
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Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat untersucht, wie Führungskräfte Arbeit im Dienstleistungssektor lernförderlich gestalten können.

Für die Untersuchung haben rund 500 Beschäftigte und etwa 150 Führungskräfte an einer Online-Befragung teilgenommen. Darin wurden die Teilnehmer unter anderem zu Themen der Leistungsmotivation oder der lernbezogenen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes befragt. Außerdem wurden computerbasierte Tätigkeitsanalysen sowie qualitative Experteninterviews durchgeführt. Der neue baua: Fokus „Lernförderliche Arbeitsgestaltung im Dienstleistungssektor am Beispiel der Sachbearbeitung: Die doppelte Rolle der Führungskraft“ stellt nun die Ergebnisse vor.

Diese zeigen, dass lernorientierte Führung, insbesondere durch lernförderliche Arbeitsgestaltung und Lernbegleitung, sehr wichtig für erfolgreiches arbeitsintegriertes Lernen ist. So wirken sich Tätigkeitsmerkmale wie Handlungsspielraum, ganzheitliche Aufträge und Transparenz positiv auf die Kompetenzen der Mitarbeiter aus und gelten als förderlich. Dasselbe kann für Anforderungsvielfalt gelten, da vielfältige Aufgaben die Kreativität fördern und Monotonie verhindern können. Allerdings kann dieser Faktor auch zu Überforderung führen, weswegen Führungskräfte die Bedürfnisse ihrer Angestellten individuell beurteilen sollten. Laut Studie verstärkt lernorientierte Führung die positive Verbindung zwischen lernförderlichen Tätigkeitsbedingungen und beruflichen Kompetenzen der Beschäftigten.

Interessierte können sich die Studie auf der Seite der BAuA oder über den untenstehenden Link kostenlos herunterladen.

Pressemitteilung BAuA: Lernen bei der Arbeit - Führungskräfte haben doppelte Rolle

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