Einsatz von Künstlicher Intelligenz unterstützt Ärzte

Einsatz von Künstlicher Intelligenz unterstützt Ärzte (© Jacob Lund – Adobe Stock)
© Jacob Lund – Adobe Stock

Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum erläutert hat, kann Künstliche Intelligenz (KI) bereits in vielen medizinischen Bereichen wichtige Aufgaben übernehmen.

Vor allem in der Diagnostik unterstütze KI Ärzte bereits bei der Analyse von Röntgenbildern. Eine schnelle Erstauswertung des Bildmaterials helfe ihnen bei der Diagnose. Doch auch im Umgang mit Patienten komme KI zum Einsatz. So könne sie Patientendaten verwalten, Arbeitsabläufe optimieren oder bei Operationen die Werte eines Patienten in Echtzeit überwachen. In der Forschung könne sie geeignete Kandidaten für neue Medikamente finden und klinische Studien beschleunigen.

Wie eine aktuelle Bitkom-Studie zeigt, erkennen auch viele Bundesbürger das Potenzial Künstlicher Intelligenz in der Medizin an. Demnach gaben 31 Prozent an, sich künftig eine Zweitmeinung von einer KI einholen zu wollen. 61 Prozent aller Befragten waren der Meinung, dass Ärzte mehr Zeit für ihre Patienten hätten, wenn KI ihnen einfache Aufgaben abnähme. Auch Bitkom-Präsident Achim Berg machte auf den Nutzen von KI aufmerksam und warb für eine effektive Schulung im Umgang mit der Technik: „KI kann auf eine Weise unterstützen, die mehr Menschen als je zuvor hilft, gesund zu bleiben und gesund zu werden. Angehende Mediziner müssen schon an der Universität lernen, wie sie KI-Lösungen optimal einsetzen können.“ Dass junge Menschen dazu bereit sind, zeigt die Studie ebenfalls. Demnach seien die 16- bis 29-Jährigen in vielen Kategorien aufgeschlossener als der Bundesdurchschnitt.

Mitteilung des Deutschen Krebsforschungszentrums
Bitkom-Studie zu Künstlicher Intelligenz

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