BSI: Corona wirkt sich auf Cybersicherheit aus

BSI: Corona wirkt sich auf Cybersicherheit aus (© Monster Ztudio - stock.adobe.com)
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Die aktuelle Corona-Pandemie wirkt sich auch auf die Informationssicherheit aus, wie der neue BSI-Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020“ zeigt.

Am 20. Oktober hat Bundesinnenminister Horst Seehofer zusammen mit dem Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) den Bericht „Die Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2020“ vorgestellt. Wie der Bericht zeigt, hat sich die Corona-Pandemie auch auf die Informationssicherheit in Deutschland ausgewirkt.


Homeoffice und Telearbeit schieben Digitalisierung an

Durch die Pandemie wurden viele Arbeitsprozesse umgestellt. Die Arbeit wurde, wo möglich, ins Home Office verlegt und Meetings finden häufig online statt. Das habe der Digitalisierung in Deutschland einen merklichen Schub gegeben. Die Informationssicherheit habe dabei jedoch nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Hier müsse man jetzt nachjustieren, erklärt Arne Schönbohm, Präsident des BSI: „In der akuten Situation habe ich durchaus Verständnis dafür. Jetzt aber, nachdem sich vieles eingespielt hat, gilt es, dieses ‚neue Normal‘ nachhaltig und sicher zu gestalten“.


Cybersicherheit auch unabhängig der Pandemie wichtig

Informationssicherheit spielt aber nicht nur für virtuelle Meetings eine Rolle. Auch Angriffe mit Schadprogrammen stellen weiterhin ein Risiko für Unternehmen und Institutionen jeglicher Größe dar. Zusätzlich seien Daten-Leaks ein Problem. So hätten die Verantwortlichen hinter dem Bericht zum Beispiel in einem Fall circa 15.000 Patientensätze mit sensiblen Daten frei zugänglich und ohne Passwortschutz im Internet aufgefunden. Das BSI hat die betroffenen Einrichtungen informiert.


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Pressemitteilung des BSI


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