Bauwirtschaft: Neue Broschüre informiert über Gefahrstofflagerung

Cover: BG-BAU-Broschüre, © Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)
© Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU)

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) hat ein Infoheft veröffentlicht, das sich der Lagerung von Gefahrstoffen auf Baustellen widmet.

Hintergrund der Publikation ist, dass beim Bau von Gebäuden oft auch Materialien zum Einsatz kommen, die als gefährlich eingestuft sind. Dazu zählen beispielsweise Montageschäume, Lösemittel, Isolieranstriche, Schalöle oder auch Zement. Im Normalfall nutzen die einzelnen Mitarbeiter diese nicht sofort nach Anlieferung, sondern erst einige Tage später. Sobald sich die Stoffe jedoch länger als 24 Stunden auf dem Gelände befinden, gelten sie offiziell als gelagert und fallen damit unter spezielle Regelungen der Gefahrstoffverordnung und des Wasserhaushaltsgesetzes. Konkrete Vorschriften dazu finden sich in der „Technischen Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 510“ und der „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ (AwSV). Damit die Umsetzung der Vorgaben auch wirklich gelingt, hat die BG Bau nun einen Leitfaden für Baufirmen herausgegeben.

Das Heft, das sich an Unternehmer und Führungskräfte richtet, gliedert sich in sechs Kapitel. Diese beschreiben detailliert, wann es sich um eine Gefahrstofflagerung handelt und wie diese im Einzelfall durchzuführen ist. Dabei unterscheiden die Experten der Berufsgenossenschaft zwischen mobilen Tankstellen, Werkstatt- und Magazincontainern sowie Gefahrstoffcontainern. Darüber hinaus stellen die Autoren in der Broschüre auch Informationen zu unterschiedlichen Lagerorten und -dauern bereit.

Interessierte können das Heft kostenlos als PDF-Dokument auf der Webseite der BG BAU herunterladen. Dort findet sich dort auch eine Seite, die generell über das Thema „Gefahrstoffe“ informiert.

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