Digitale Anwendungen für die Pflege

Digitale Anwendungen für die Pflege (© Rido - stock.adobe.com)
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Mit dem neuen „Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz“ (DVPMG) sollen digitale Helfer und Anwendungen für die Pflege leichter nutzbar gemacht werden.

„Gute Pflege braucht menschliche Zuwendung. Sinnvolle Apps und digitale Anwendungen können Pflegebedürftigen aber helfen, ihren Alltag besser zu bewältigen“, teilte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mit. Mit dem neuen DVPMG wolle man daher Pflegebedürftigen wie auch Pflegekräften zukünftig den Zugriff auf solche Anwendungen erleichtern.


Neue Regelungen in vielen Bereichen

Zur Finanzierung soll es beispielsweise ein neues Prüfverfahren geben, mit dem die Erstattungsfähigkeit von digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs) ermittelt wird. Solche DiPAs sind beispielsweise Helfer auf mobilen Endgeräten, die Pflegebedürftige mit Übungen, wie etwa Gedächtnisspielen oder Trainings zur Sturzprävention, unterstützen. Außerdem sollen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGAs) weiter in die medizinische Versorgung integriert werden. Daten, die durch DiGAs erhoben werden, sollen beispielsweise zukünftig auch leichter in die elektronische Patientenakte übernommen werden können.


Gesetz tritt noch in diesem Jahr in Kraft

Beschlossen wurde der Gesetzentwurf am Mittwoch, den 20. Januar. In Kraft treten soll das neue Gesetz bereits Mitte des Jahres. Alle Einzelheiten zu den zahlreichen weiteren Neuerungen finden Interessierte auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG).


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Pressemitteilung des BMG

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