Kurzarbeiterqualifizierung: Neue Fördermöglichkeiten

Kurzarbeiterqualifizierung: Neue Fördermöglichkeiten

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) berichtet, gibt es ab dem 1. Januar 2021 neue Förderungen für Qualifizierungen während der Kurzarbeit.

Um mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie umzugehen, haben viele Unternehmen ihre Mitarbeitenden komplett oder teilweise in Kurzarbeit geschickt. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung die rechtlichen Rahmenbedingungen dafür seit dem Pandemiebeginn mehrfach angepasst. Am 1. Januar 2021 sind weitere Neuerungen in Kraft getreten, die unter anderem die Qualifizierung während des Bezugs von Kurzarbeitergeld betreffen.

Zuschüsse zu Lehrgangskosten:

Wenn Mitarbeitende während der Kurzarbeit eine Qualifizierungsmaßnahme beginnen, können Arbeitgeber nun bei der Bundesagentur für Arbeit eine Teilübernahme der Kosten beantragen. Die Maßnahme muss dafür mehr als 120 Stunden andauern und, ebenso wie der Bildungsträger, für eine Förderung zugelassen sein. Zudem darf der Arbeitgeber nicht zur Durchführung der Weiterbildung durch bundes- oder landesrechtliche Regelungen verpflichtet sein. Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an der Größe des Betriebes. Bei einem Unternehmen mit bis zu neun Mitarbeitenden können unter Umständen 100 Prozent der Kosten übernommen werden.

Zuschüsse zu Sozialbeiträgen:

Die Bundesagentur für Arbeit kann für Arbeitgeber zudem die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge für Beschäftigte in Kurzarbeit für die Monate übernehmen, in denen die Qualifizierung stattfindet. Dafür müssen die Fortbildungen auch über 120 Stunden dauern und für eine Förderung zugelassen sein. Zudem kann die Erstattung auch für Weiterbildungen nach dem Aufstiegsqualifizierungsgesetz beantragt werden.

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