Teststadt für autonome Fahrzeuge eröffnet

Teststadt für autonome Fahrzeuge eröffnet
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Die RWTH Aachen hat zusammen mit dem Kreis Düren das Aldenhoven Testing Center (ATC) für autonomes Fahren eröffnet.

Die künstlich errichtete Stadt gleicht einem Verkehrsübungsplatz: Es gibt extra errichtete Häuserfronten, Kreuzungen, Parkplätze, Kreisverkehre, Zebrastreifen und Haltestellen. In der sogenannten „CERMcity“ wollen die Forscher der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) neue Fahrzeug- und Prototypen in realen Verkehrssituationen auf Herz und Nieren testen. Dabei wollen sie insbesondere die Verkehrsabläufe beim autonomen Fahren verbessern. So kann es im hektischen Stadtverkehr schnell zu einem Unfall kommen. Automatisierte Fahrzeuge können hier mehr Sicherheit bieten, sofern die Hersteller ihre Funktionalität auch in Gefahrensituationen vorab gründlich geprüft haben.

Damit das möglich ist, bedarf es mehr als einer einfachen Teststrecke. Das nun eröffnete und deutschlandweit einzigarte Aldenhoven Testing Center bietet die dafür notwendige Komplexität, da die Wissenschaftler typische Alltagssituationen realitätsnah simulieren können. Dabei soll die CERMcity insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die über keine eigene Forschungsinfrastruktur verfügen, dabei helfen, eigene Entwicklungen voranzutreiben. Ziel ist es, dem Standort Deutschland einen Kompetenzvorsprung beim autonomen Fahren zu verschaffen. Aus diesem Grund fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Projekt mit 3,3 Millionen Euro.

Aldenhoven Testing Center (ATC)

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