Elektromobilität: Zwischenbilanz zum Umweltbonus

Elektromobilität: Zwischenbilanz zum Umweltbonus veröffentlicht
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Insgesamt 42.251 Förderanträge zum Umweltbonus sind bereits beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingegangen.

Allein zwischen Oktober und November verzeichnete das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle eine Steigerung von 4.554 Anträgen. Der Großteil fällt dabei auf reine Elektroautos, gefolgt von 17.700 Anträgen für teilelektrische Plug-in-Hybride. Für Fahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb wurden insgesamt nur vier Förderanträge gestellt.

Im Elektromobilitätsbereich am beliebtesten sind die Automarken BMW, VW und Renault, die am meisten nachgefragten Fahrzeugmodelle sind laut Zwischenbilanz des Bafa der Renault ZOE, der Audi A3 e-tron ebenso wie der rein strombetriebene BMW i3.

Das Bundesland, in dem die meisten Förderanträge für Elektro-Autos gestellt werden, ist Nordrhein-Westfalen (8.857 Anträge), dicht gefolgt von Baden-Württemberg. Am wenigsten Interesse am Umweltbonus ist in Thüringen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland vorhanden.

Antragsteller sind hauptsächlich Unternehmen (22.212), aber auch Privatpersonen (19.346) zeigen im Vergleich dazu ein relativ hohes Interesse an Elektrofahrzeugen. Den Rest der Gruppe von Antragstellern bilden Stiftungen, Körperschaften, Vereine und kommunale Betriebe.

Die volle Förderung durch den Umweltbonus gibt es sowohl für reine E-Autos als auch für Brennstoffzellenfahrzeuge und beträgt 4.000 Euro. Mit 3.000 Euro wird die Anschaffung eines von außen aufladbaren E-Fahrzeugs (Plug-in-Hybrid) gefördert. Der Bund und die Automobilhersteller finanzieren jeweils die Hälfte der Fördersumme. Ziel der Förderung beim Kauf von Elektrofahrzeugen durch die Bundesregierung ist die schnelle Verbreitung von E-Fahrzeugen und die damit verbundene nachhaltige Reduzierung der Schadstoffbelastung in der Luft.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Elektromobilität (Umweltbonus)


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