Kommission zum Thema „Logistiksicherheit/Security“ gegründet

Kommission zum Thema „Logistiksicherheit/Security“ gegründet
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Eine vom Deutschen Speditions- und Logistikverbands initiierte Kommission soll verkehrsübergreifende Strategien zur Gefahrenabwehr entwickeln und die Logistikdienstleister vernetzen.

Ladungsdiebstahl verursacht allein in Deutschland mehrere hundert Millionen Euro Kosten jährlich. Der Deutsche Speditions- und Logistikverband (DSLV) ruft daher aufgrund gestiegener Anforderungen an die Sicherheit von Lieferketten eine neue Kommission „Logistiksicherheit/Security ins Leben. Sie soll in Zukunft dazu beitragen, verkehrsträgerübergreifende Strategien zur Gefahrenabwehr zu entwickeln sowie zukünftige Gesetzgebungsvorhaben unter diesen Gesichtspunkten zu bewerten. Delikte, von denen die Logistik betroffen sein kann, sind beispielsweise Frachtraub, Ladungsdiebstahl, Datenklau, Cybererpressung und Terrorismus. Um diesen vorzubeugen, können Logistikdienstleister sich künftig im Rahmen der neu gegründeten Kommission austauschen.

Gleichzeitig soll ein Netzwerk zwischen Speditionsbranchen, Versicherungen, Ministerien und Strafverfolgungsbehörden entstehen. Damit dies gelingt, sind sowohl das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) als auch der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) ständig in der Kommission als Gäste vertreten.

Um einen ausreichenden Schutz von Mitarbeitern, Speditionsvermögen und Bevölkerung in Verbindung mit der Erhöhung der Logistiksicherheit sicherzustellen, erwartet der DSLV steigende Logistikkosten.

DSLV gründet Kommission "Logistiksicherheit / Security" (Pressemitteilung 2.11.2017)


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