Repräsentative Studie zu neuen Fahrzeugtechnologien

Repräsentative Studie zu neuen Fahrzeugtechnologien
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Egal ob autonomes Fahren oder Elektrofahrzeug – eine aktuelle Studie zeigt, dass viele Fahrer bei neuen Technologien skeptisch sind.

Eine Befragung von 2.000 Haushalten in Deutschland zeigt, dass es nach wie vor viele Vorbehalte gegen neue Fahrzeugtechnologien gibt. Das gilt für Fahrerassistenzsysteme genauso wie für Pkw und Nutzfahrzeuge mit Elektromotor. So sind nur wenige der Umfrageteilnehmer bereit, die Kontrolle über einen Pkw, einen Lkw oder einen Bus einem elektronischen System zu überlassen. Und auch alternative Antriebe können die Endverbraucher noch nicht ausreichend überzeugen. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Grad der Aufgeschlossenheit gegenüber den genannten technischen Innovationen auch altersabhängig ist: Je höher das Alter der befragten Person, desto pessimistischer ist die Einschätzung der einzelnen Technologien.

In Sachen E-Mobility glauben im Durchschnitt nur 24 Prozent daran, dass die Bundesregierung ihr Ziel von einer Million Elektroautos auf deutschen Straßen bis 2020 erreicht. In der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen sind es 35 Prozent, bei den über 60-Jährigen hingegen nur 16 Prozent. Hierbei erachten 90 Prozent eine höhere Reichweite der Fahrzeuge für notwendig und 91 Prozent eine bessere Ladeinfrastruktur. 87 Prozent sprechen sich für veränderte Voraussetzungen für private Ladestationen aus.

Ähnliche Ergebnisse zeigen sich beim autonomen Fahren, dass 42 Prozent der Befragten ablehnen. Auch hier zeigen sich altersbedingte Unterschiede: Bei den 16- bis 39-Jährigen sind 34 Prozent gegen den Einsatz der Systeme, bei der Generation 60plus sind es 52 Prozent. Positiver ist das Bild hingegen bei den Fahrer-Assistenzsystemen. So geben über 40 Prozent der Studienteilnehmer an, bereits solche Systeme einzusetzen oder halten diese für wünschenswert.

gfu Studie 2017: Ergebnisse zu Technologien im Auto und Elektromobilität

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