IT-Berufe: Frauen zeigen wenig Interesse

IT-Berufe: Frauen zeigen wenig Interesse
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Eine aktuelle Studie zeigt, dass nur 15 Prozent der Bewerbungen auf offene IT-Stellen von Frauen stammen.

In der IT-Branche herrscht Fachkräftemangel. Immer mehr Unternehmen suchen verzweifelt nach qualifiziertem Personal und bieten ihren zukünftigen Mitarbeitern daher besonders gute Konditionen an. Trotzdem sind unter den Bewerbern im IT-Sektor nur 17,4 Prozent weiblich. Bei den tausend größten Unternehmen im Mittelstand sind es sogar nur 13,3 Prozent, wodurch sich ein Gesamtdurchschnitt von ca. 15 Prozent ergibt.

Die Ursachen hierfür sind vielseitig. So geben 45,3 Prozent der für die Analyse befragten IT-Expertinnen an, dass in ihren Augen eine Chancenungleichheit zwischen den Geschlechtern besteht. Bei den männlichen Kollegen sind es hingegen nur 24 Prozent. Mit der Work-Life-Balance sind wiederum 54,4 Prozent der Frauen, die im IT-Sektor arbeiten, zufrieden.

Ein weiterer Punkt ist ein Mangel an Rollenvorbildern, da diese zumeist männlich sind. Zudem gibt es zu wenig Berührungspunkte mit der Informationstechnik während der Schulzeit, und auch im privaten Umfeld gibt es oft keinen Kontakt zu Informatikerinnen. Darüber hinaus fehlt das Vertrauen in die Unternehmen: 42 Prozent der befragten Frauen geben an, davon überzeugt zu sein, dass Firmen in dem Berufsfeld nur aus Imagegründen weibliche Bewerber einstellen.

Das Themenspecial „Women in IT“ aus der Reihe „Recruiting Trends 2017“ hat das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universität Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Karriereportal Monster erstellt. Interessierte können die vollständige Studie als kostenloses PDF-Dokument anfordern.

Recruiting Trends 2017 – Women in IT

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