Weiterbildung im digitalen Zeitalter

Menschen bilden sich fort
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Das neue Qualifizierungschancengesetz hilft Unternehmen und ihrer Belegschaft, sich auf den digitalen Strukturwandel vorzubereiten.

Die voranschreitende Digitalisierung verändert die Arbeitswelt in Deutschland. Während neue Technologien innovative Tätigkeitsfelder und Geschäftsmodelle schaffen, steigen gleichzeitig jedoch die Anforderungen an die Mitarbeiter: Aufgabengebiete verändern sich, entstehen neu oder fallen sogar weg. Um die Belegschaft für den digitalen Wandel fit zu machen, tritt das Qualifizierungschancengesetz am 1. Januar 2019 in Kraft.

Einerseits soll das Gesetz die Weiterbildung von Beschäftigten durch die Bundesarbeitsagentur insgesamt verbessern – unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße. Andererseits unterstützt es Mitarbeiter, deren Arbeitsplätze direkt von der digitalen Transformation betroffen sind. So erhalten Angestellte eine Förderung, die ihre eigenen beruflichen Kompetenzen erweitern und ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern wollen.

Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt dabei Teile der Weiterbildungskosten und bezuschusst das Arbeitsentgelt während der Teilnahme. Die Höhe des Zuschusses richtet sich dabei nach der Unternehmensgröße: Bei Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten ist es möglich, dass die Agentur die kompletten Kosten übernimmt. Mittelgroße Betriebe mit weniger als 250 Mitarbeitern bekommen maximal die Hälfte der Kosten erstattet. Größere Unternehmen erhalten bis zu einem Viertel der Kosten. Für Arbeitnehmer über 45 Jahren, Ungelernte und Menschen mit schwerer Behinderung sind höhere Zuschüsse zur Weiterbildung bzw. zum Lohnausfall vorgesehen.

Qualifizierungsoffensive des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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