iga veröffentlicht Report zur betrieblichen Gesundheitsförderung

iga veröffentlicht Report zur betrieblichen Gesundheitsförderung (© Antonioguillem – Adobe Stock)
© Antonioguillem – Adobe Stock

Die Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) hat den „iga.Report 40“ veröffentlicht, der Unternehmen nützliche Hinweise zur Gesundheitsförderung im Betrieb bietet.

Der Bericht zeigt anhand von Studien aus den Jahren 2012 bis 2018 den aktuellen Kenntnisstand zur Wirksamkeit arbeitsbezogener Gesundheitsförderung auf. Im Vergleich zu den vergangenen iga Berichten hat sich das Themenspektrum deutlich verschoben. Demnach sei „Stress und psychische Störungen“ in den letzten Jahren der am besten untersuchte Themenbereich gewesen. Zurückgegangen sei hingegen der Anteil an Reviews in den Bereichen „Muskel-Skelett-Erkrankungen“ und „Ökonomischer Nutzen“. Einen gänzlich neuen Forschungsschwerpunkt bildet das „Sitzverhalten“.

Laut Auswertung der Studienlage gebe es für Maßnahmen gegen arbeitsbedingte psychische Belastung viele bewährte Ansätze. Allerdings seien diese nur dann effektiv, wenn sie durch therapeutisches Fachpersonal begleitet werden. Zwar setzen Unternehmen laut Bericht in diesem Bereich immer häufiger auf technologiebasierte Lösungen, doch ohne eine qualifizierte Betreuung sei die Abbruchquote zu hoch. Ebenfalls besonders wirksam seien Arbeitsschutztrainings. Sie verbessern das sicherheitsbezogene Verhalten und tragen nachweisbar zu einem reduzierten Verletzungsrisikos bei. Aktionen zur Veränderung des Sitzverhaltens können laut Studienlage dazu beitragen, die Sitzdauer am Arbeitsplatz etwa durch höhenverstellbare Sitz-Steh-Tische zu verringern und dadurch gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen. Den vollständigen Bericht können sich Interessierte kostenlos über die Webseite der iga herunterladen.

Veröffentlichung: iga.Report 40

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