Ifo Institut veröffentlicht Zahlen zur Kurzarbeit

Ifo Institut veröffentlicht Zahlen zur Kurzarbeit (© Drobot Dean - Adobe Stock)
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Laut Berechnungen des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung ist die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in vielen Branchen zurückgegangen.

Im Juli ist die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland auf rund 5,6 Millionen Personen gesunken. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug somit nur noch 17 Prozent. Dies geht aus Berechnungen und Schätzungen des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) auf Basis einer Konjunkturumfrage hervor.

Im Juni waren bundesweit noch 6,7 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Seitdem war die Entwicklung in den meisten Branchen positiv. Einen starken Rückgang um 19 Prozent von 672.000 auf 465.000 Kurzarbeiter gab es den Berechnungen zufolge im Gastgewerbe. In Verkehr und Lagerei ging die Anzahl der Beschäftigten in Kurzarbeit im Juli von 17 auf 14 Prozent zurück. Die Zahl der Kurzarbeiter im Einzelhandel ist um 7 Prozent von 417.000 auf 240.000 gesunken.

Allerdings ist nicht in allen Branchen ein Rückgang der Kurzarbeiterzahlen zu verzeichnen. „Der Rückgang hat sich zwar insgesamt beschleunigt, aber in einigen Branchen nimmt die Kurzarbeit sogar noch zu“, erklärt Sebastian Link, Arbeitsmarkt-Experte des ifo Instituts. Deutlich wird dies beispielsweise im industriellen Wirtschaftszweig. In der Elektrobranche gab es im Juli einen Anstieg von einem Prozent, im Maschinenbau waren es zwei Prozent.

Pressemitteilung des ifo-Instituts

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