EU-Kommission erweitert europäisches Netz der Schnellladestationen

Elektrofahrzeug an Ladesäule, © Petair - Fotolia
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Im Zuge eines Projektes hat die EU in den letzten drei Jahren europaweit 115 neue E-Tankstellen für Elektrofahrzeuge errichtet.

Die EU-Kommission hat im August 2017 ein Vorhaben abgeschlossen, mit dem es einen „grünen Korridor“ quer durch Europa geschaffen hat. Gemeint sind damit mehrere Fernverbindungen in Zentraleuropa, die nun über ein dichtes Netz an Schnellladestationen für E-Fahrzeuge verfügen. Ziel ist es, den Einsatz von Pkw, Lkw und Bussen mit Elektroantrieb insgesamt alltagstauglicher zu gestalten. So gehört eine unzureichende Ladeinfrastruktur zu den häufigsten Kritikpunkten, mit denen sich Befürworter von elektronisch betriebenen Fahrzeugen bisher konfrontiert sehen. Mit den neuen Ladestationen in Deutschland, Österreich, Slowenien, der Slowakei und Kroatien sind die betroffenen Fahrzeughalter nun wesentlich flexibler in der Routenplanung und müssen nicht länger befürchten, unterwegs liegen zu bleiben.

Bisher hat die EU in das Vorhaben „Central European Green Corridors“ CEGC, an dem insgesamt 16 Partner aus der Automobilindustrie beteiligt sind, rund 3,6 Millionen Euro investiert. Das Gesamtbudget für das Projekt liegt bei 7,1 Millionen Euro, von denen die Hälfte aus EU-Mitteln stammt. Weitere Schnellladestationen in Italien und Österreich sind zudem geplant.

Central European Green Corridors: Projektinformationen
Central European Green Corridors (CEGC)

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