Bioökonomie als Schlüssel zu einer nachhaltigen Wirtschaft

Bioökonomie als Schlüssel zu einer nachhaltigen Wirtschaft (New Africa – Adobe Stock)
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Die nationale Bioökonomiestrategie der Bundesregierung soll Voraussetzungen schaffen, um viele fossile Ressourcen dauerhaft durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen.

In der Bioökonomie werden biologische Ressourcen durch umweltschonende Verfahren erschlossen, um als Produkte oder für Verfahren und Dienstleistungen zum Einsatz zu kommen. Die Produktion soll sich an natürlichen Stoffkreisläufen orientieren und dadurch auf nicht abbaubare Materialien verzichten. Relevant ist die Bioökonomie für alle Wirtschafts- und Dienstleistungssektoren, die mit Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen oder deren Produkten arbeiten. In diesen Bereichen können die neu gewonnenen Rohstoffe nicht nur die ökologische Bilanz der Firmen verbessern, sie ermöglichen auch neue Produkte und Prozesse. Für die öffentliche Wahrnehmung ist Umweltbewusstsein ebenfalls förderlich.

Im Rahmen der nationalen Bioökonomiestrategie wird besonders die Forschung gefördert. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützten Projekt wird an der Massenproduktion von Spinnenseide gearbeitet. Bisher sind die meisten Materialien, die in der Textilindustrie verwendet werden, umweltschädlich. Spinnenseide ist jedoch nicht nur ein Naturprodukt und biologisch abbaubar, sie ist auch extrem dünn, belastbarer als Stahl und elastischer als Gummi. Damit eignet sie sich perfekt für Funktionsbekleidung und könnte auch für die Herstellung von Arbeitskleidung geeignet sein. Bekannte Hersteller arbeiten bereits an ersten Kollektionen.

Pressemitteilung der Bundesregierung

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