Identitätsprüfung bei Onlineschulungen durch den Sicherheitsbeauftragten oder Dritte

Prüfung Onlineschulungen

Sicherheitsbeauftrage sind für die Überwachung der Qualifikation des Personals zuständig (Erfordernis, Überprüfung, Schulung, Fortbildung, Gültigkeit).

Dazu zählt auch die Identitätskontrolle bei Onlineschulungen, die in den Unternehmensräumlichkeiten durchgeführt werden. Sie sind angehalten im Stichprobenverfahren (mindestens einen Teilnehmer pro Schulungstag, mindestens jede 8 UE) zu prüfen und zu dokumentieren, ob auch die angemeldete Person die Onlineschulung durchführt.

Da die reine Identitätsprüfung keine Sicherheitskontrolle darstellt, kann diese Tätigkeit auch an Dritte interne Personen oder beim Einsatz eines Dienstleisters an Externe übertragen werden – ohne an einer Luftsicherheitsschulung teilgenommen zu haben.

Die Person, die die Identität bei Onlineschulungen überprüft muss

  • schriftlich mit der Wahrnehmung der Aufgabe durch den Sicherheitsbeauftragten benannt werden und
  • über eine gültige Zuverlässigkeitsüberprüfung verfügen!

Als Identifikationsmittel für Schulungsteilnehmer (nicht im Rahmen von Sicherheitskontrollen) ist ab sofort neben dem Personalausweis und dem Reisepass auch der Führerschein zugelassen! An Flughäfen zusätzlich der Flughafenausweis, wenn die Schulung im zugangsbeschränkten Bereich des Flughafens stattfindet.

* Diese Informationen sind der Betreiberinformation für WBT/CBT Betreiber entnommen, die das LBA im Oktober versendet hat.