DGUV veröffentlicht Broschüre „Arbeitsunfallgeschehen 2018“

DGUV veröffentlicht Broschüre „Arbeitsunfallgeschehen 2018“ (© Aleksandar Kosev - Adobe Stock)
© Aleksandar Kosev - Adobe Stock

In ihrer neuen Broschüre bewertet die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) das Risiko bestimmter Berufsgruppen, einen Arbeitsunfall zu erleiden.

Wie Zahlen aus dem Jahr 2018 zeigen, hatten in diesem Jahr Beschäftige in den Bauberufen, also zum Beispiel Maurer oder Steinmetze, das höchste Risiko eines meldepflichtigen Arbeitsunfalls. Ein Unfall ist immer dann meldepflichtig, wenn Betroffene durch ihn vier oder mehr Tage lang arbeitsunfähig sind oder umkommen. In der Baubranche hatten letztes Jahr knapp 14 Prozent aller Vollbeschäftigten einen solchen Arbeitsunfall. Hinter ihnen liegen Beschäftige in der Abfallentsorgung sowie Lokomotivführer und verwandte Berufe. Auf 1.000 Vollbeschäftigte kamen hier 108 beziehungsweise 100 gemeldete Unfälle.

Betrachtet man zudem die besonders schweren Unfälle, ändert sich das Bild nur leicht. Auch hier liegt die Baubranche weit oben, allerdings kommen Fachkräfte für Sport und Fitness, also auch Berufssportler, noch davor. Auf 1.000 Vollarbeitende kamen hier durchschnittlich 4,4 neue Unfallrenten. Diese Berufsgruppe hat damit das mit Abstand größte Risiko, während ihrer Arbeit eine schwere Verletzung zu erleiden.

Das geringste Risiko eines Arbeitsunfalls hatten hingegen Büro- und Sekretariatskräfte mit vier Unfällen pro 1.000 Vollbeschäftigten. Vor ihnen liegen Friseure und Kellner, bei denen jeweils circa ein Prozent einen Arbeitsunfall erlitten hatten.

Pressemitteilung der DGUV: Wer arbeitet mit dem höchsten Unfallrisiko?

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