BMG fördert Digitalisierung von Krankenhäusern

BMG fördert Digitalisierung von Krankenhäusern (© Monet – stock.adobe.com)
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Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) will die Digitalisierung von Krankenhäusern mithilfe von Fördermitteln in Milliardenhöhe vorantreiben.

Krankenhäuser müssen in der Lage sein, ihre Patienten (m/w/d) gut und schnell medizinisch zu versorgen. Dafür benötigen sie unter anderem eine gute digitale Ausstattung. Um Krankenhäusern die Einrichtung moderner Notfallkapazitäten und digitaler Infrastrukturen zu ermöglichen, wird der Bund drei Milliarden Euro bereitstellen. Dies geht aus dem Gesetzesentwurf für das sogenannte Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) hervor. Mit diesem Gesetz wird das durch die Koalition am 3. Juni 2020 beschlossene „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ umgesetzt.

Die Fördergelder werden dabei über die Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds dem dafür eingerichteten Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) zur Verfügung gestellt. Mit dem KHZF sollen Projekte gefördert werden, welche die digitale Infrastruktur der Krankenhäuser verbessern. Dazu zählen etwa Patientenportale, elektronische Dokumentationsverfahren sowie digitales Medikationsmanagement. Auch Investitionen für die IT-Sicherheit und personelle Maßnahmen soll der KHZF abdecken.

Der Referentenentwurf des KHZG sieht vor, dass sich neben dem Bund auch die Länder an der Digitalisierung der Kliniken beteiligen. Zusätzlich zu den drei Millionen Euro des Bundes sollen diese weitere 1,3 Milliarden Euro beisteuern.

BMG: Krankenhauszukunftsgesetz

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