E-Learning: mit virtuellen Lernmethoden fit für die Zukunft

Tablet mit virtuellen Informationen zu einer Maschine, © zapp2photo - Fotolia
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Die DEKRA Akademie setzt bei ihren Aus- und Weiterbildungskonzepten fürs In- und Ausland verstärkt auf digitale Lernwelten.

Laut einer Studie des Fraunhofer IAO und BITKOM spielt E-Learning im Bereich der Aus- und Weiterbildung eine immer bedeutendere Rolle. Die Möglichkeiten reichen hierbei von Web Based Trainings und Erklärfilmen bis hin zum Einsatz von Augmented-Reality-Konzepten: beispielsweise als OP-Lösungen mit erweiterter Realität für die chirurgische Navigation oder als Schritt-für-Schritt-Anleitung bei der Kommissionierung in der Logistik. In der Industrie können sich Mitarbeiter wiederum auf dem Tablet oder einer halbtransparenten Datenbrille Erklärungstexte zu Maschinen anzeigen lassen.

Hierbei zeigt sich auch der besondere Vorteil virtueller Lernmedien. Statt zu Hause oder in einem Seminarraum kann das Lernen auch kontextbezogen direkt am Arbeitsplatz erfolgen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Weiterbildung on demand“. Beschäftigte eignen sich neues Wissen genau dann an, wenn sie es benötigen. „Inhalte werden beim Mikrolernen in kleinste Einheiten unterteilt. Dadurch können sich Mitarbeiter „just in time“ das Wissen aneignen, das sie gerade brauchen.“, so Katrin Haupt, Leiterin der Produkt- und Personalentwicklung der DEKRA Akademie.

Aufgrund dessen setzt auch die Expertenorganisation für Aus- und Fortbildung zunehmend auf digitale Lernkonzepte. Ein Beispiel dafür ist das Forschungsprojekt „HealthCareEurope“ (HCEU), bei dem sie zusammen mit einem europäischen Projektkonsortium verschiedene Lernmodule für Kranken- und Pflegepersonal entwickelt. Ein anderes sind die Angebote der virtuellen Akademie, zu denen auch das Online-Unterweisungsportal DEKRA Safety Web gehört. Viele der multimedialen Angebote sind zudem in mehreren Sprachen verfügbar. Darüber hinaus ist auch ein LKW-Fahrsimulator im Einsatz, mit dem die DEKRA Experten Berufskraftfahrer direkt in den Unternehmen schulen.

Katrin Haupt erklärt dazu: „Das Mediennutzungsverhalten, aber auch die Anforderungen an den Arbeitsplatz haben sich stark verändert. Schnelles, flexibles und situatives Lernen ist gefordert. Die Digitalisierung ermöglicht es uns auch, Inhalte und Methoden stärker an die Bedürfnisse des Einzelnen anzupassen. Sprachbarrieren, Lerntempo und ­verhalten können einfacher berücksichtigt werden, indem beispielsweise Wiederholungen und Übungsaufgaben individuell angeboten und Untertitel zugeschaltet werden.“

DEKRA solutions: E-Learning – Unterricht der Zukunft

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