BMAS informiert über Änderungen in 2020

BMAS informiert über Änderungen in 2020 (© Robert Kneschke - Adobe Stock)
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Anfang 2020 treten verschiedene Neuerungen und Änderungen im Zuständigkeitsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) in Kraft.

Neben Änderungen bei der Arbeitslosenversicherung und der Grundsicherung tritt beispielsweise am 1. März das Fachkräfteeinwanderungsgesetz in Kraft. Dadurch wird der Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus nichteuropäischen Staaten geöffnet. Ein Visum oder einen Aufenthaltstitel zur Ausübung einer Beschäftigung kann dann an Menschen mit einer beruflichen Qualifikation vergeben werden. Momentan ist dies Fachkräften mit einem akademischen Abschluss vorbehalten oder auf bestimmte Engpassberufe beschränkt. Der Nachweis einer gleichwertigen Qualifikation und eines konkreten Jobangebots ist erforderlich.

Direkt am 1. Januar tritt auch das Gesetz zur Modernisierung und Stärkung der beruflichen Ausbildung (BBiMoG) in Kraft. Zu den wichtigsten Änderungen gehört, dass es für alle Auszubildenden, die ab dem 1. Januar anfangen, eine Mindestausbildungsvergütung (MAV) von 515 Euro geben wird. Die Vergütung soll bis 2023 schrittweise steigen und wird in jedem Ausbildungsjahr erhöht. Ab August 2020 gibt es auch höhere Freibeträge und Bedarfssätze bei der Berufsausbildungsbeihilfe und dem Ausbildungsgeld. Die Anpassung orientiert sich am 26. BAföG-Änderungsgesetz und soll die gleichmäßige Förderung von schulischer, universitärer und beruflicher Bildung begünstigen.

Informationen zu den vielen weiteren Änderungen und Neuregelungen finden Sie unter dem unten angegebenen Link.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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