Weltweiter Hitzerekord im Juni

Weltweiter Hitzerekord im Juni (© stadtratte - Adobe Stock)
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Aufgrund steigender Temperaturen rund um den Globus hat das Internationale Rote Kreuz (IRFC) einen Katalog mit Schutzmaßnahmen vor Hitzewellen veröffentlicht.

Dem europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus zufolge ist der Juni 2019 mit zwei Grad Celsius über dem Durchschnitt weltweit der heißeste Monat der Geschichte gewesen. Hohe Gradzahlen sind dabei nicht nur für die Gesundheit gefährlich, sondern können auch die Wirtschaftsleistung und Produktivität verringern. Das IRFC empfiehlt den Behörden daher, die Bevölkerung mit Informationskampagnen für die Gefahren von Hitzewellen zu sensibilisieren. Darüber hinaus sollten Stadtverwaltungen und Städteplaner Warnsysteme etablieren, die Menschen vor anstehenden Hitzeperioden warnen.

Besonders von der Hitze betroffen sind Menschen, die in Städten wohnen. Ein Grund dafür ist, dass zahlreiche Gebäude- und Straßenoberflächen in urbanen Zentren Hitze speichern und abstrahlen. Die Hilfsorganisation sieht eine Lösung in speziellen baulichen Maßnahmen. Schulen, Krankenhäuser und Büros sollten so gebaut sein, dass die Sonne nicht direkt einstrahlen kann. Wenn es möglich ist, sind Bäume im unmittelbaren Umfeld des Gebäudes zu pflanzen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich, Dächer mit reflektierender Farbe zu streichen, um die Innentemperatur zu senken. Geht es nach dem IRFC, sind in fast allen Ballungsräumen weitere Grünflächen nötig. Diese erzeugen Schatten und reduzieren die Temperatur von Oberflächen wie zum Beispiel Asphalt.

Auch in Deutschland hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Juni 2019 vereinzelt Temperaturen von fast 39 Grad Celsius gemessen.

IRFC: Heatwave Guide for Cities (PDF, 20 MB)

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