BG BAU: Maßnahmen zum UV-Schutz

BG BAU: Maßnahmen zum UV-Schutz (© Wellnhofer Designs – Adobe Stock)
© Wellnhofer Designs – Adobe Stock

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) rät dazu, auf Baustellen frühzeitig Maßnahmen zum Schutz vor UV-Strahlung zu ergreifen.

Aktuell dürften sich viele Arbeitnehmer, die im Freien arbeiten, über die warmen Temperaturen freuen. Doch wer unter der Sonne arbeitet, sollte unbedingt an den Hautschutz denken. Daran erinnert nun die BG BAU, denn weißer Hautkrebs war auch im letzten Jahr wieder die am häufigsten gemeldete Berufskrankheit am Bau. Die Zahl der Anzeigen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Während es 2016 noch rund 2.700 Fälle waren, gab es letztes Jahr bereits über 3.100 Verdachtsanzeigen. Dies verdeutliche, dass es wichtig sei, auf UV-Schutzmaßnahmen hinzuweisen. „Der UV-Schutz auf Baustellen muss bei allen Tätigkeiten eine wichtige Rolle spielen –und zwar immer, bei jeder Arbeit im Freien, vor allem von Anfang April bis Ende September“, erklärte Klaus-Richard Bergmann, Hauptgeschäftsführer der BG BAU.

Es gebe eine Reihe von technischen, organisatorischen und persönlichen Schutzmaßnahmen, um die Beschäftigten zu schützen. Wetterschutzzelte könnten beispielsweise vor natürlicher UV-Strahlung schützen. Bedeckende Kleidung sowie UV-Schutzcreme könne bei der Arbeit unter freiem Himmel die Belastung ebenfalls reduzieren. Um Beschäftigte für das Thema zu sensibilisieren, möchte die BG BAU fortan verstärkt den Branchennachwuchs aufklären und Beratungsgespräche in den Betrieben anbieten.

Pressemitteilung BG BAU: UV-Schutz am Bau berücksichtigen
BG BAU: Informationen zum UV-Schutz

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