Aufbewahrungsfrist für Anlieferdokumentation durch LBA nachgebessert

Anlieferdokumentation LBA

Das LBA hat zu § 9a LuftSiG in den FAQ eine praxisorientierte Auslegung veröffentlicht

Das LBA hat zu § 9a LuftSiG

(5) Die Feststellung der Identität einer Person nach Ziffer 6.3.2.2. des Anhangs der Durchführungsverordnung (EU) 2015/1998, die einem reglementierten Beauftragten oder Luftfahrtunternehmen eine Sendung übergibt, erfolgt durch Vorweisen eines Personalausweises oder eines Reisepasses, der von den nationalen Behörden ausgestellt ist.

Die Feststellung der Identität ist von dem reglementierten Beauftragten oder Luftfahrtunternehmen zu dokumentieren.

Die Dokumentation muss folgende Angaben enthalten:

1. Name,

2. Nummer des Personalausweises oder des Reisepasses,

3. Geburtsdatum sowie

4. eindeutige Kennung der Sendung, die übergeben wird.

(6) Die Dokumentation ist für Qualitätskontrollmaßnahmen der zuständigen Luftsicherheitsbehörde für die Dauer des Fluges, auf dem die Sendung transportiert wird, mindestens jedoch für 48 Stunden, jederzeit zur Verfügung zu halten und auf Verlangen vorzulegen. Nach Ablauf dieser Frist sind die personenbezogenen Daten zu löschen. Die Löschung der Daten braucht dem Betroffenen nicht mitgeteilt zu werden.

in den FAQ eine praxisorientierte Auslegung veröffentlicht:

§ 9a Abs. 6 LuftSiG kann so ausgelegt werden, dass die personenbezogenen Daten
1. unverzüglich nach der Dauer des Fluges bzw.
2. spätestens jedoch 3 Wochen nach der eigenen Abwicklung der Fracht zu löschen sind.

Kontakt:

DEKRA Akademie GmbH
Aviation Services
Hermann-Blenk-Str. 18
38108 Braunschweig

Tel. +49.531.3105435-0
E-Mail: