Übergang zwischen Schule und Beruf: Neuausrichtung geplant

Oberstufenschüler in Klassenraum, © Lumina Images - Fotolia
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Die Kultusministerkonferenz (KMK) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben eine neue Rahmenvereinbarung für die Zusammenarbeit unterzeichnet.

Ziel ist es, durch verbesserte Beratungsoptionen Jugendlichen den Übergang von der Schule ins Berufsleben zu erleichtern. So sind viele Startschwierigkeiten von Auszubildenden und Studierenden in falschen Vorstellungen von der Arbeitswelt oder den eigenen Fähigkeiten und Interessen begründet. Die Folge können Ausbildungs- und Studienabbrüche sein. Um das zu verhindern, soll es zukünftig für Schülerinnen und Schüler unterstützende Angebote geben, mit denen sie ihre Berufswünsche und -möglichkeiten noch besser als bisher reflektieren können. Um das zu erreichen, wollen die KMK und die BA ihre Kooperation ab sofort noch enger gestalten.

Geplant sind verschiedene Beratungsangebote, die optimal aufeinander abgestimmt sind und eine präventive Funktion erfüllen. Aus diesem Grund enthält die neue Rahmenvereinbarung gemeinsame Handlungsstrategien, die sich an zentralen Eckpunkten und Empfehlungen orientieren. Zudem sollen nun auch verstärkt digitale Kommunikationswege zum Einsatz kommen, um die Verfügbarkeit der Orientierungsangebote zu erhöhen.

Werkstatttage und Betriebspraktika, die zeigen, wie der tatsächliche Berufsalltag aussieht, sollen das Gesamtkonzept abrunden. Gemeinsam mit der Berufsberatung sollen sie zudem fester Bestandteil des Lehrplans werden. Zu diesem Zweck will die Bundesarbeitsagentur ihre Präsenz in den Schulen erhöhen und auch die Eltern der Schulabsolventen beratend unterstützen. Darüber hinaus raten die Kultusministerkonferenz und die Bundesagentur für Arbeit den Ländern und Regionaldirektionen der BA dazu, konkrete Vorhaben für die Umsetzung der Eckpunkte zu erarbeiten.

Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit

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