Einsatz von Robotern in der Altenpflege

Pflegeroboter "Robbie", © BMBF / Hans-Joachim Rickel
© BMBF / Hans-Joachim Rickel

Im Projekt AriA untersuchen Wissenschaftler, wie Roboter Pflegekräfte bei der Arbeit unterstützen können.

Im Fokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Vorhabens stehen sozial-interaktive Maschinen, die ältere Menschen unterhalten und zum Mitmachen animieren sollen. Auf diesem Weg hoffen die Forscher, könnte „Robbie“, wie Wirtschaftsinformatiker Felix Carros den kleinen menschenähnlichen Weggefährten nennt, das Pflegepersonal entlasten. Für welche Aufgaben die Menschmaschine geeignet ist und wie die Heimbewohner und die Pflegenden auf diese reagieren, soll nun das aktuelle Forschungsprojekt zeigen. Hierzu binden die Wissenschaftler Pflegerinnen und Pfleger unmittelbar in das Vorhaben mit ein und verknüpfen dieses zusätzlich mit passenden Weiterbildungsangeboten und Entwicklungsszenarien.

Derzeit ist der niedlich anmutende Roboter im Zuge des vom BMBF initiierten „Wissenschaftsjahr 2018“ auf großer Deutschlandtour. Forschungsteams von der Universität Siegen und der Fachhochschule Kiel begleiten ihn dabei. Mit den zahlreichen Workshops und Informationsveranstaltungen wollen die Projektverantwortlichen Robotik erlebbar machen und den Menschen so die Angst vor der neuen Technologie nehmen. Hintergrund ist, dass die Zahl der qualifizierten Pflegekräfte sinkt, während der Anteil der älteren Bevölkerung zunimmt. Ein Weg, die Situation zu entspannen, könnte daher der Einsatz von Unterhaltungsrobotern sein. So zeigen erste Tests, dass die älteren Bewohner von Pflegeeinrichtungen „Robbie“ nach anfänglicher Skepsis überwiegend positiv aufnehmen.

AriA – Robotik in der Pflege

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