Arbeitsschutzstandard „COVID 19“ vorgestellt

Arbeitsschutzstandard „COVID 19“ vorgestellt (photoart - Adobe Stock)
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Anforderungskatalog für einheitliche Arbeitsschutzstandards während der Corona-Pandemie präsentiert.

Dem Arbeits- und Gesundheitsschutz kommt in der Corona-Pandemie eine tragende Rolle zu. „Wer in diesen besonderen Zeiten arbeitet, braucht auch besonderen Schutz. Wichtig ist, dass wir bundesweit klare und verbindliche Standards haben“, erklärte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Deshalb hat das BMAS zusammen mit Partnern, sowie mit den Bundesländern und Vertretern der gesetzlichen Unfallversicherung einheitliche und allgemeingültige SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards formuliert. Sie sollen die Beschäftigten bestmöglich schützen.

Neben der dringenden Mahnung, den Sicherheitsabstand und die geltenden Betriebshygienemaßnahmen einzuhalten, plädiert das BMAS dafür, Beschäftigte besonders zu sensibilisieren. Geraten wird zu einer aktiven Aufklärung durch die Arbeitgeber. Außerdem sollen Unternehmen dafür Sorge tragen, dass Mitarbeitende möglichst nicht miteinander in Kontakt treten. Falls das nicht zu vermeiden ist, müsse zusätzliche Schutzausrüstung wie Nase-Mund-Bedeckungen bereitgestellt werden. Auch wird empfohlen, Arbeitsschutzexperten, Betriebsärzte und Sozialpartnerschaften mit in den Prozess einzubeziehen. Alle Eckpunkte des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards können Interessierte auf der Seite des BMAS einsehen.

Presseinformation des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales

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