BMAS fördert betriebliche Nutzung künstlicher Intelligenz

BMAS fördert betriebliche Nutzung künstlicher Intelligenz (© tippapatt – Adobe Stock)
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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Förderrichtlinie veröffentlicht, die Unternehmen bei der Erprobung von KI unterstützt.

Im November 2018 hatte die Bundesregierung ihre Nationale Strategie für Künstliche Intelligenz vorgestellt, deren Ziel es ist, Deutschland zu einem führenden KI-Standort zu entwickeln und KI ethisch, rechtlich, kulturell und institutionell in der Gesellschaft zu verankern. Die nun veröffentlichte Förderrichtlinie „Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im digitalen Wandel“ ist der Beginn der konkreten Umsetzungsphase dieser Strategie. Ein Hauptziel der Richtlinie ist die Erschaffung von „Lern- und Experimentierräumen KI“, die die betriebliche Erprobung neuer Arbeitsformen in Form von menschenzentrierter Anwendung von Künstlicher Intelligenz ermöglichen.

Menschenzentrierte Anwendung von KI bedeutet, dass KI Beschäftigte bei der Arbeit unterstützt und sie nicht ersetzt. Förderfähig sind dementsprechend Konzepte, die unter Beteiligung der Mitarbeiter innovative Lösungen für die Gestaltung der digitalen Arbeitswelt entwickeln und erproben und dabei durch wissenschaftliche Institutionen unterstützt werden. Zu den geförderten Themenfeldern gehören Führung, Chancengleichheit und Diversity, Gesundheit sowie Wissen und Kompetenz. Besonders großes Potenzial für KI-basierte Assistenzsysteme sieht Bundesarbeitsminister Hubertus Heil im Handwerk und in der Pflege. Dort könne KI die Beschäftigten spürbar entlasten.

Unter dem Dach der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) werden über einen Zeitraum von bis zu drei Jahren innovative Projekte gefördert, die anderen Unternehmen als Vorbild dienen sollen. Bis Ende 2023 stehen für die Lern- und Experimentierräume KI insgesamt 15 Millionen Euro zur Verfügung.

Pressemitteilung zur Förderrichtlinie "Zukunftsfähige Unternehmen und Verwaltungen im Digitalen Wandel"

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