Corona: Weitere Überbrückungshilfen für KMU

Corona: Weitere Überbrückungshilfen für KMU (© rogerphoto - Adobe Stock)
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Seit dem 8. Juli 2020 können kleine und mittlere Unternehmen, die während der Corona-Pandemie Umsatzeinbußen verzeichneten, weitere Überbrückungshilfen beantragen.

Bereits am 12. Juni hat sich das Bundeskabinett auf die Eckdaten der Überbrückungshilfe geeinigt. Nun kann sie beantragt werden – und zwar über ein vollständig digitalisiertes Verfahren. Anträge können dabei ausschließlich von Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern oder vereidigten Buchprüfern im Auftrag von Unternehmen gestellt werden. Diese müssen sich zunächst auf der Seite www.ueberbrückungshilfe-unternehmen.de registrieren. Einige Tage danach können sie die Anträge stellen.

Antragsberechtigt sind Unternehmen aller Branchen, deren Umsatz im April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent im Vergleich zu den Vorjahresmonaten zurückgegangen ist. Wichtig ist jedoch, dass sich Unternehmen dabei nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren. Auch Selbstständige und gemeinnützige Unternehmen und Organisationen können die Hilfe erhalten, wenn sie die Voraussetzungen des Programms erfüllen.

Die Hilfszahlungen umfassen bis zu 80 Prozent der Fixkosten eines Betriebes. Maximal sind dabei monatlich 50.000 Euro für drei Monate möglich. Kleinere Unternehmen mit bis zu fünf oder bis zu zehn Beschäftigten können maximal 3.000 beziehungsweise 5.000 Euro pro Monat erhalten. Weitere Informationen finden Interessierte auf der genannten Plattform.

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

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