Rückgang bei Arbeits- und Wegeunfällen

Rückgang bei Arbeits- und Wegeunfällen (Rattanachat – Adobe Stock)
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Die DGUV veröffentlicht die vorläufigen Arbeitsunfallzahlen für 2019, die eine leicht positive Entwicklung zeigen.

In ihrer Statistik zu den Arbeitsunfallzahlen erfasst die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) meldepflichtige Unfälle, durch die Betroffene mindestens drei Tage arbeitsunfähig waren oder verstorben sind. Im Vergleich zum Jahr 2018 gab es im letzten Jahr 0,4 Prozent weniger Arbeitsunfälle. Die Zahl der Wegeunfälle sank um 0,9 Prozent. Tödlich verliefen im Jahr 2019 insgesamt 816 Unfälle. Während die Anzahl der tödlichen Wegeunfälle sich kaum veränderte, stieg die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle um 20,4 Prozent. Dies sei allerdings kein Zeichen mangelnder Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen. Vielmehr liege es daran, dass sich 82 dieser Unfälle schon zwischen 2000 und 2005 ereigneten, aber aufgrund längerer Prozesse erst jetzt in die Unfallstatistik aufgenommen wurden.

Ein neuer Tiefstand ist bei den ausgezahlten Unfallrenten festzustellen. Mit 17.914 Fällen sank die Zahl im Vergleich zum Jahr 2018 um 193 Fälle. Auch die Zahl der Personen, denen erstmals eine Rente aufgrund eines Arbeitsunfalls ausgezahlt wurde, ging zurück.

Pressemitteilung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung

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