Exportbetriebe zeigen hohes Weiterbildungsengagement

Zwei Männer in einer Produktionsanlage, © Herrndorff - Fotolia
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Zwischen 2000 und 2014 haben im Schnitt 58 Prozent der exportierenden Betriebe des verarbeitenden Gewerbes Weiterbildungen gefördert.

Bei den Firmen des verarbeitenden Gewerbes, die keinen Export betreiben, sind es hingegen nur 34 Prozent gewesen. Dabei unterstützen die Exportunternehmen jedoch eine kleinere Gruppe von Mitarbeitern als es bei den auf das inländische Geschäft spezialisierten der Fall ist. Bei Betrieben, bei denen der Export eine zentrale Rolle spielt, haben sich im Untersuchungszeitraum zuletzt durchschnittlich 37 Prozent der Beschäftigten weitergebildet, bei den nicht-exportierenden sind es hingegen 45 Prozent gewesen. Das zeigt nun eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Zudem bringt die wissenschaftliche Analyse noch mehr Unterschiede zwischen den beiden Unternehmenstypen zum Vorschein. So sind Exportbetriebe in der Regel größer als auf Deutschland beschränkte Firmen und beschäftigen auch mehr hochqualifiziertes Personal. Darüber hinaus investieren Sie mehr Zeit und Geld in Forschungs- und Entwicklungsprojekte. In Zahlen bedeutet das, dass die exportierenden Betriebe fast viermal so viele Menschen und sieben Prozent mehr Hochschulabsolventen wie Firmen ohne Export beschäftigen. Zudem verfügen 36 Prozent über eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung, während es bei den Unternehmen ohne Exportgeschäft nur 5 Prozent sind.

Als Datengrundlage für die Studie hat eine repräsentative Befragung von 16.000 Unternehmen gedient. Interessierte können die Studienergebnisse kostenlos als PDF-Dokument herunterladen.

IAB-Kurzbericht 7/2017: Exportierende und nicht exportierende Betriebe – Unterschiede der Betriebe zeigen sich auch beim Weiterbildungsengagement (PDF, 671 KB)

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