Beschäftigungsrekord in der Industrie

Industriemechaniker bei der Arbeit, © Kzenon - Fotolia
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Die Zahl der Mitarbeiter im Verarbeitenden Gewerbe ist 2017 mit 5,5 Millionen auf den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung 2005 gestiegen.

Das zeigt eine aktuelle Analyse des Statistischen Bundesamtes (Destatis), bei der das Bundesamt alle Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten berücksichtigt hat. Demnach sind im Dezember 2017 2,2 Prozent mehr Personen in Industriebetrieben angestellt gewesen als im gleichen Zeitraum ein Jahr zuvor.

Der größte Anstieg entfällt mit jeweils 4,2 Prozent auf die Nahrungs- und Futtermittelindustrie sowie auf Unternehmen, die elektrische Ausrüstung produzieren. Danach folgen Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten sowie elektronischen und optischen Erzeugnissen mit 3 Prozent. Dicht dahinter liegt die Metallindustrie mit 2,9 Prozent. Aber auch der Maschinenbau und Firmen, die Gummi- und Kunststoffwaren zu ihren Produkten zählen, verzeichnen mit je 2,5 Prozent ein überdurchschnittliches Mitarbeiterwachstum.

Die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden hat sich im Dezember 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,5 Prozent auf 612 Millionen reduziert. Die Entgelte sind hingegen um 3,8 Prozent gestiegen. Im Jahresdurchschnitt hat sich die geleistete Arbeitszeit jedoch um 0,7 Prozent auf 8.365 Millionen Stunden erhöht, während sich die Bezahlung um 3,6 Prozent verbessert hat.

Destatis: Industrie und Verarbeitendes Gewerbe

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