Weniger alkoholbedingte MPU in 2018

Weniger alkoholbedingte MPU in 2018 (© Thomas Erhard - Adobe Stock)
© Thomas Erhard - Adobe Stock

Wie die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) bekannt gibt, wurden 2018 weniger medizinisch-psychologische Untersuchungen wegen Alkoholauffälligkeiten durchgeführt.

Im Vergleich zu 2017 hat sich die Zahl der Begutachtungen aufgrund wiederholter Alkoholauffälligkeit um circa zwei Prozent verringert. Begutachtungen wegen erstmaliger Alkoholauffälligkeit sind um rund sieben Prozent gesunken, Begutachtungen wegen wiederholter Auffälligkeit verbunden mit verkehrs- oder strafrechtlichen Delikten sogar um etwa zehn Prozent.

Trotzdem bleibt Alkohol der häufigste Grund für eine angeordnete MPU. 42 Prozent aller medizinisch-psychologischen Untersuchen wurden deshalb veranlasst. Dahinter liegen Verkehrsauffälligkeiten mit Drogen und Medikamenten mit 29 Prozent und Verkehrsauffälligkeiten ohne Alkohol mit 18 Prozent. Körperliche oder geistige Mängel hingegen waren mit unter einem Prozent nur selten Anlass für eine MPU.

Auch insgesamt ist die Zahl der MPU gesunken. 2018 wurden gut 87.000 dieser Begutachtungen angefertigt. Dies sind 1,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Ungefähr gleich verteilt blieben die Ergebnisse der Untersuchungen. Circa 60 Prozent der Begutachteten bestanden die MPU, während circa 36 Prozent als „ungeeignet“ und circa 4 Prozent als „nachschulungsfähig“ eingestuft wurden.

Pressemitteilung des BASt: Weniger Medizinisch-Psychologische Untersuchungen wegen Alkohol

Informationen und Angebote der DEKRA Akademie

Führerscheinprobleme/MPU

Sie haben weitere Fragen?

Tel.: +49.711.7861-3939
Fax: +49.711.7861-2655
E-Mail: