ADR 2019 in nationales Recht umgesetzt

Öllieferung, © Bill Ernest - Fotolia
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Mit der elften Verordnung zur Änderung gefahrgutrechtlicher Verordnungen hat das Bundesverkehrsministerium das ADR 2019 in nationales Recht umgesetzt.

Das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße (Accord européen relatif au transport international des marchandises Dangereuses par Route, kurz ADR) enthält Vorschriften dazu, wie Transportunternehmen im Straßengüterverkehr Gefahrgut verpacken, sichern und kennzeichnen müssen. Zuletzt ist das Regelwerk im September 2018 überarbeitet worden, wodurch es erforderlich gewesen ist, die ADR Vorgaben erneut in deutsches Recht umzuwandeln. Mit der Bekanntmachung der 11. Version der Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt (GGVSEB) ist dies nun geschehen. Dabei hat es auch einige Änderungen gegeben, die beteiligte Logistikunternehmen beachten müssen.

Komplett neu hinzugekommen sind zudem § 36b, der sich mit dem Transport erwärmter flüssiger und fester Stoffe befasst, und die zugehörige Anlage 3. Vorgaben hierzu hat es bisher nur in den Durchführungsrichtlinien-Gefahrgut (RSEB) gegeben, diese haben jedoch keinen verbindlichen Charakter besessen. Durch die aktualisierte Verordnung sind sie hingegen nun rechtlich bindend.

633/18 – Elfte Verordnung zur Änderung gefahrgutrechtlicher Verordnungen

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