RKI: Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung veröffentlicht

RKI: Erster Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung veröffentlicht (© Andrey Popov – Adobe Stock)
© Andrey Popov – Adobe Stock

Anlässlich des heutigen Weltdiabetestages hat das Robert-Koch-Institut (RKI) den ersten Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung veröffentlicht.

Nach Daten des Robert-Koch-Instituts haben deutschlandweit 9,2 Prozent der 18- bis 79-Jährigen Diabetes, die meisten davon Typ-2-Diabetes. Das geht aus einem Bericht hervor, den das RKI nun im Zuge einer gemeinsamen Pressemitteilung anlässlich des Weltdiabetestages mit dem Bundesgesundheitsministerium veröffentlicht hat. Dennoch wird die Gefahr, an Diabetes zu erkranken, offenbar stark unterschätzt. Nach den Ergebnissen einer Umfrage schätzen fast 80 Prozent der Befragten, die laut Testergebnissen ein erhöhtes Risiko einer Typ-2-Diabeteserkrankung aufweisen, ihr Erkrankungsrisiko als gering ein. Dabei zeigen die Daten des RKI, dass jährlich etwa 500.000 Menschen in Deutschland an Diabetes erkranken.

Der erste Bericht zur Nationalen Diabetesüberwachung soll nun helfen, die Zahl der Erkrankungen künftig zu reduzieren und die Behandlungszustände zu optimieren. Er stellt vier Handlungsfelder vor: Risiken reduzieren, Früherkennung und Behandlung verbessern, Komplikationen reduzieren sowie Krankheitslast und Krankheitskosten senken. Der Report führt grundlegende Informationen zu Diabetes aus diversen Datenquellen zusammen und wertet sie handlungsorientiert aus. Auf der Basis dieser Daten können Politik und Forschung über das weitere Vorgehen entscheiden.

Interessierte, die Diabetes vorbeugen möchten, können die Seite www.diabinfo.de besuchen. Dort bieten die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und ihre Kooperationspartner einen „Diabetes-Risiko-Test“ an.

Pressemitteilung des Robert-Koch-Instituts

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