BAuA und DGUV: Körperliche Fehlbelastungen frühzeitig erkennen

BAuA und DGUV: Körperliche Fehlbelastungen frühzeitig erkennen (© dima_sidelnikov – Adobe Stock)
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Die BAuA und die DGUV haben Band eins ihres gemeinsamen Projektes „MEGAPHYS – Mehrstufige Gefährdungsanalyse physischer Belastungen am Arbeitsplatz“ veröffentlicht.

Damit wollen sie Betriebe bei der Gefährdungsbeurteilung bezüglich Muskel-Skelett-Erkrankungen unterstützen. Diese Art der Berufserkrankung führt seit geraumer Zeit die Statistiken zur Arbeitsunfähigkeit an. Dementsprechend wichtig sei es, Gefährdungen durch körperliche Arbeiten richtig zu beurteilen, um so geeignete Präventionsmaßnahmen finden zu können.

In ihrem gemeinsamen Projekt haben die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und das Institut für Arbeitsschutz der DGUV daher sechs Leitmerkmalmethoden entwickelt. Für potenziell belastende Tätigkeiten wird dabei auf Basis von Merkmalen wie beispielsweise Dauer, Häufigkeit und Lastgewicht ein Risikowert ermittelt, auf den anschließend ein Ampelmodell angewendet werden soll. Grün steht dabei für „keine Überbeanspruchung“, rot hingegen für „wahrscheinliche Überbeanspruchung“. Diese Methodik wurde geprüft und wird zur praktischen Anwendung empfohlen.

Weitere Informationen zu den sechs Leitmethoden finden Sie im knapp tausend Seiten umfassenden ersten Band des Projektes MEGAPHYS. Sie können ihn unter https://www.baua.de/publikationen herunterladen. Die Formblätter der Leitmerkmalmethoden finden Sie zudem unter www.baua.de/leitmerkmalmethoden.

Pressemitteilung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

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